Position: E-Mobilität
„Eine E-Tankstelle macht noch keinen Frühling“. In Hinblick auf die heutige Inbetriebnahme der ersten E-Tankstelle in Schwaz ein paar Gedanken zum Thema E-Mobilität.
80 Prozent aller Fahrten sind unter 40 Kilometer, 90 Prozent unter 100 Kilometer. Also alles Distanzen, die heute schon Problemlos mit einem Elektrofahrzeug zurück gelegt werden können. Dennoch wird krampfhaft an der „Rennreiselimosine“ festgehalten. Und so verwundert es nicht, dass der Individualverkehr in Europa bei 85% liegt und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nur langsam wächst. Weiterentwicklungen passieren meist aus technischer Sicht und wenig kundenorientiert. Zudem meist getrennt. Dort die Weiterentwicklung des PKWs dort Investitionen in den Öffentlichen (Nah)Verkehr. Was fehlt ist die Intermodale Vernetzung zwischen dem Individualverkehr, den Öffis, Parkflächen mit Ladefunktion, Zahlungsmöglichkeiten, udgl. in Form von Caresharing, Carepooling, Kombitickets und dergleichen.
Hier liegt eine große Aufgabe und Herausforderung für Gemeinden und deren Stadtwerken. Mit gutem Beispiel voran geht hier die deutsche Stadt Aachen mit ihrem Modell der Elektromobilität.
Orientiert man sich daran wird klar, dass es nicht nur um infrastrukturelle Maßnahmen, wie der Errichtung einer E-Tankstelle geht, sondern um ein ganzheitliches Mobilitätskonzept. Daran müssen wir arbeiten. Wie schaffen wir es in Schwaz den öffentlichen und individuellen Verkehr zu vernetzen und unter Einbezug erneuerbarer Energien und neuer Modelle so attraktiv zu gestalten, dass wir das Verkehrsaufkommen nachhaltig verringern?
Ich habe dazu ganz konkrete Ideen. Davon aber – zu gegebener Zeit – mehr auf dieser Seite.
Foliensatz: Aachener Model
1. Aachener Zukunftsforum E-Mobilität







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