Solarbus “Made in Austria” vorgestellt
Im Juni wurde in Wien der Prototyp des vom bmvit initiierten Solarbusses der Öffentlichkeit vorgestellt. Er ist das Ergebnis des von der FFG über die Programmlinie A3plus geförderten strategischen Leitprojekts KLIMA MOBIL. (Bild und Textquelle: http://www.umweltschutz.co.at/Solarbus.194.0.html )
Ziel des Projektes Solarbus ist die Entwicklung eines innovativen österreichischen Elektrofahrzeuges für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Die Umsetzung wurde fast ausschließlich von österreichischen Forschungseinrichtungen und Klein- und Mittelbetrieben (KMU) realisiert. Der batterieelektrische Kleinbus wird im Juli den Probebetrieb in den Modellgemeinden Perchtoldsdorf (Niederösterreich) und Hornstein (Burgenland), beide sind Förderpartner des Projekts, aufnehmen.
“Der Solarbus ist ein ‘echter Österreicher’”, freut sich Bundesministerin Doris Bures (bmvit). “Mein Ressort hat (über die FFG) die Entwicklung bis zu diesem ersten Prototypen über die letzten drei Jahre mit rund 800.000 Förderung unterstützt. Und ich bin stolz, dass wir dabei gewesen sind und jetzt diesen entscheidenden Schritt gemeinsam gehen können: den Schritt aus den Entwicklungsabteilungen in die Praxis – also vom Labor auf die Straße!”, so die Ressortchefin weiter.
Alle Fachleute sind hier einig, dass der Verkehr der Zukunft elektrisch angetrieben sein wird. Elektrische Antriebe sind bei der Energieeffizienz unschlagbar: Beim E-Auto werden 75 % der Energie in Bewegung umgesetzt, dreimal so viel wie bei konventionellen Benzin- oder Diesel-Fahrzeugen. Österreich ist europaweit unter den ersten, die im öffentlichen Verkehr auf den rein Batterie-betriebenen Bus setzen. In der Alpenrepublik werden in die Entwicklung von alternativen Antriebs- und Mobilitätslösungen rund 65 Mio. € pro Jahr investiert.
Der Testbetrieb des Solarbusses startet Anfang Juli (noch ohne Passagiere) in Perchtolsdorf. Ab September wird das Fahrzeug dann im Linienbetrieb in Perchtolsdorf unterwegs sein. Dazwischen wird der Bus auch drei Tage in der Wiener Innenstadt, und zwar auf den Linien von 2A und 3A, auf “Herz und Nieren” geprüft. Endziel ist die Serienfertigung.
Die Solarbus-Projektpartner
Entwicklung/Aufbau, Elektroantrieb und Batterien, Leistungselektronik:
Austrian Institute of Technology (AIT);
Busaufbau in Leichtbauweise: Fa. Kutsenits, Hornstein (Burgenland);
Sicherheitstechnische Analysen: Technische Universität Graz, Institut für Fahrzeugsicherheit;
Elektromotor: Fa. Frank & Dvorak, Pöttsching (Burgenland);
Entwicklung, Aufbau Getriebe: VDS – Variable Drive Systems, Wolfern (Oberösterreich);
Leiterplattenbestückung: Fa. Pölzl Components, Spillern (Niederösterreich);
Komponenten Batterie-Packs: Geschützte Werkstätte St. Pölten;
Solaranlagen: Fa. Ökostrom AG, Wien;
Solardach Bus: Fa. Sunplugged, Schwaz (Tirol);
Grafik Design Solarbus: Designerei, Petrus Gartler, Graz.






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