Liquid Democracy?!
Zum Thema Transparenz und Bürgerbeteiligung: Mitte November veranstaltete das Forum Alpbach einen dreitägigen Kongress zum Thema „Neue Medien in Kultur und Wirtschaft“. Aus politischer Sicht sehr interessant der Vortrag von Daniel Reichert, Vorstandsvorsitzender von Liquid Democracy e.V., Berlin.
Kurz zusammengefasst: Zur Zeit leben wir in einer repräsentativen Demokratie. D.h. von Volk gewählte Mandatare treffen die Entscheidungen.
Eine derzeit viel diskutierter Ansatz ist die direkte Demokratie, wobei, vergleichbar der Schweiz, das Volk zu bestimmten Themen befragt wird. Nachteil dabei: es sind immer noch wenige, die sich die Themen und Vorschläge ausdenken.
Dank neuer Technologien und Softwarelösungen wäre und ist es möglich die Bevölkerung bereits bei der Erstellung von Gesetzen, Themen, usw. einzubinden. In einem laufenden Prozess werden Vorschläge gemacht, darüber abgestimmt, ergänzt oder abgeändert, abgestimmt,…. (man spricht von der LiquidDemocracy)
Ich überleg mir diese Software zu installieren und mit einem kleinen Testprojekt aus zu probieren.
Links zum Thema:
Foliensatz Alppach >>
www.liqd.de
www.adhocracy.de
www.enquetebeteiligung.de
www.onlineantrag.spd.de
In Österreich einen Besuch wert ist die Seite: www.partizipation.at






ich ergänze einen Link über Standards der Bürgerbeteiligung: http://www.scribd.com/full/68599028?access_key=key-j3at5sadgkomvhz9qft (