(SZ)ene Innenstadt


Der Prozess [SZ]ene Innenstadt zielt darauf ab, die Attraktivität der Schwazer Innenstadt zu erhöhen. Und zwar nicht mit einem Ordner voll Konzepten, sondern dadurch, dass mit allen Betroffenen eine gemeinsame Linie, ein gemeinsamer Strang gefunden werden soll, an dem alle gemeinschaftlich ziehen.

Es sollen zahlreiche kleine Projekte gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden, anhand derer eine umfassende Entwicklungsrichtung sichtbar wird. Damit dies möglich wird, ist der Prozess von Beginn an vollkommen offen gestaltet, so dass jede/r SchwazerIn sich beteiligen kann.

Der Prozess wird getragen von der Stadt Schwaz, allen voran vom zuständigen Stadtrat Mag. Martin Wex und dem Stadtmarketing mit Mag. Tatjana Stimmler. In der erweiterten Vorbe-reitungsgruppe arbeiten StR Hermann Weratschnig, das städtische Bauamt (DI Gernot Kirch-mair), das kommunale Umweltamt (Robert Kaufmann) sowie Vertreter der Kaufmannschaft (allen voran Mag. Reinhard Schwitzer) mit. Der Prozess startete mit zwei ‚Bürger-Cafes’ und einem Projektgruppen-Kick-Off im Herbst 2009. Die verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich daraus ergeben, arbeiten nun bis zum Sommer 2010 intensiv an folgenden Themen:

Ziele dieses Projekts / Wir erreichen mit diesem Projekt, dass

  • sich alle Beteiligten und Gruppen mit diesem Projekt identifizieren
  • dass wir eine klare und gemeinsame Ausrichtung erarbeiten:
    Das heißt für uns zum Beispiel
    - Profilierung der Schwazer Innenstadt zum Beispiel als „Wohlfühlzone”
    - Schaffen eines USP (Alleinstellungsmerkmals).
  • dass die Attraktivität und Wertigkeit der Innenstadt weiter gesteigert wird.
  • dass wir mit diesem Projekt eine nachhaltige und verlässliche Organisationsstruktur und Arbeitskultur entwickeln.
  • Dieses Projekt legt dabei besonderen Wert auf die Beteiligung aller Betroffenen.

Bis zum Sommer 2010 soll dazu ein gemeinsam getragenes und detailliertes Gesamtkonzept fertig gestellt und erste kleinere Umsetzungsprojekte abgeschlossen sein.

Warum Beteiligung?

Die Wirkungen einer Bevölkerungsbeteiligung sind neben dem Informationsgewinn auch und vor allem eine höhere Qualität der Ergebnisse und Entscheidungen, mehr Vertrauen und Ak-zeptanz bei der Bevölkerung, eine leichtere und damit oft kostengünstigere Umsetzung von Vorhaben sowie eine Multiplikation der öffentlichen Investition durch private.

Ablauf und Methoden

Der Prozessablauf orientiert sich an einem in Lienz bewährten Projekt und wird mit modernen Informations- und Beteiligungsmethoden wie zum Beispiel dem ‚World-Cafe’ erweitert:

  • Einleitungsphase:
    - ‘Bürger-Cafes’ (aktiv. Vorbereitung und Themensammlung)
    - Auftaktveranstaltung mit Bildung und Legitimation der AG
  • Arbeitsphase und Analyse:
    - moderierte Workshops der Arbeitsgruppen
    - Stärken-Schwächen- und Umfeld-Analyse
    - Impulsreferate, externe Inputs
  • Strukturbildung
  • Umsetzungsphase