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400 Prozent mehr für Wissenschaft ist eine starke Ansage – Der Tiroler Wirtschaftsbund begrüßt die Aufstockung des Wissenschaftsfonds von 800.000 auf vier Millionen Euro. Mit den zusätzlichen Mitteln des Wissenschaftsförderungsfonds (FWF) ergibt sich eine jährliche Fördersumme von insgesamt sieben Millionen Euro.„Das ist ein klares Bekenntnis der Landesregierung, Tirol als Wissenschaftsstandort zu etablieren“, so WB-Landtagsabgeordneter Martin Wex und ergänzt: „Tirol hat die besten Voraussetzungen, mit der konsequenten Forcierung von Forschung und Entwicklung im internationalen Wettbewerb in Zukunft eine stärkere Rolle zu spielen.

Allerdings gilt es, das Netzwerk mit der heimischen Wirtschaft enger zu knüpfen. „Die Forschungspläne der Jungwissenschaftler sollten bereits von Beginn an mit dem Praxiswissen der Tiroler Unternehmer ergänzt werden. Außerdem wäre es sinnvoll, die wissenschaftlichen Projekte mit dem bestehenden Bedarf der heimischen Wirtschaft abzustimmen. Somit entsteht eine Win-Win Situation für Wirtschaft und Wissenschaft. Durch die intensivere Zusammenarbeit von Forschern und Unternehmern steigen auch die Chancen, dass die jungen Wissenschaftler langfristig in Tirol bleiben“, ist der VP-Innovationssprecher Martin Wex überzeugt.

Bei der Zusammensetzung des wissenschaftlichen Beirats könnte mit der stärkeren Einbindung der Wirtschaft bereits begonnen werden. „Unter den acht Mitgliedern, ist derzeit leider nur eine Unternehmerpersönlichkeit vertreten. Da gibt es sicher noch Luft noch oben“, so Martin Wex.

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